Erinnerungen machen die Zukunft einfacher
18. Oktober 2011
Ein Leben besteht zu einem großen Teil aus Erinnerungen. Je älter Menschen werden, desto umfangreicher wird der Erinnerungsschatz. Ein guter Umgang mit diesem Erinnerungsreservoir kann hilfreich sein, wenn es um die Gestaltung der Zukunft geht. Manchmal kann das allerdings auch schmerzhaft sein.
Erinnerungen können positiv oder negativ sein. Positive Erinnerungen können dazu beitragen, den Lebensmut zu stärken. In schwierigen Lebensphasen ist es oftmals sinnvoll, schöne Erinnerungen abzurufen. Alleine schon das Wissen, dass das Leben gute Seiten hat, ist oftmals eine ausreichende Motivation. Zudem sollte man sich fragen, wie diese guten Erlebnisse erneuert werden können.
Negative Erinnerungen sind sehr unangenehm. Sie können fürchterliche Qualen auslösen. Deswegen ist es manchmal notwendig, diese negativen Erinnerungen mit professioneller Hilfe zu bearbeiten. Dabei werden die Erlebnisse, die sich in dieser Form im Gehirn manifestiert haben, aufgearbeitet. Das ist ein schwieriger Prozess, der aber sehr nützlich sein kann.
Fotos können sehr hilfreich dabei sein, die Erinnerungen anzuregen. Zudem sind Fotos bei aller Subjektivität doch auch nützlich, wenn es darum geht, Fakten und Einbildungen voneinander zu trennen. Eine Erinnerung kann ein Ereignis auch verfälschen. Deswegen sind fotobücher nicht nur unterhaltsam, sondern auch in manchen Situationen eine echte Lebenshilfe.
Wer die Zukunft gestalten will, sollte die Vergangenheit kennen. Das gilt in der Politik ebenso wie im Privatleben. Erinnerungen bieten die Möglichkeit zu lernen. Wer beispielsweise immer wieder in Beziehungen scheitert, sollte anhand der Erinnerungen überprüfen, ob der Grund nicht vielleicht eine notorisch falsche Partnerwahl ist. Dieses Beispiel kann auf viele andere Lebensbereiche übertragen werden.
